Dienstag, 26. November 2013

Kommunikation

 
Das 4-Ohren-Modell sagt aus, dass eine gesendete Botschaft - unabhängig davon, wie sie tatsächlich vom Sender gemeint ist - auf 4 verschiedene Arten aufgefasst werden kann. Man spricht auch davon, dass wir "mit 4 Ohren hören".
 
Das erste Ohr übersetzt alles auf die Beziehungsebene und fragt sich, was das Gesagte über das Verhältnis von Sender und Empfänger aussagt. Kurz: das Beziehungsohr.
 
Das zweite Ohr fasst das Gesagte als Aufforderung für etwas auf. Kurz: das Appellohr.
 
Das dritte Ohr ist überzeugt, dass das Gesagte etwas über den Sender an sich aussagt. Der Sender will etwas über sich selber mitteilen. Kurz: das Selbstoffenbarungsohr.
 
Das vierte Ohr schliesslich befasst sich mit dem reinen Inhalt - ohne die menschliche Beziehungsgeschichte dahinter. Kurz: das Sachohr.

Tagebuch von heute

Mit Hr. KÖPPEL habt ihr zuerst gemeinsam die Rechtsfälle 2-11 erarbeitet und die Rechtsfälle (als Übung, freiwillige Hausaufgaben) besprochen.

Das Vier-Ohren-Modell ist ein Konzept aus der Kommunikation (siehe oben). Es behauptet, dass Sender und Empfänger einer Nachricht bisweilen auseinander liegen können. Als Begründung gibt es an, dass der Empfänger - unabhängig davon, wie es der Sender gemeint hat - eine Botschaft auf vier verschiedene Arten auffassen kann. Das Modell benennt es als vier verschiedene "Ohren, mit denen wir hören": das Sach-, Beziehungs-, Appell- und Selbstoffenbarungsohr. Über die Bedeutung dieses Modells wird gestritten. Einerseits erklärt es viele Missverständnisse. Andererseits gibt es auch andere plausible Modelle, die für Kommunikationsprobleme herangezogen werden können. Auf jeden Fall bietet es im Alltag, wenn man sich bewusst daran hält, einige Hilfen.

Einige, im Moment noch offene Punkte, mussten wir vertagen: Wie weiter mit den Präsentationen? Und wie weiter mit den Rechtsfällen (inkl. Test).